Figuren erzählen Geschichte des Palmsonntags

Zum Beginn der Karwoche am Sonntag, den 28. März, öffnet die Kirchengemeinde Fambach erneut die Türen der Jakobuskirche. Drinnen erwarten die einzelnen Besucher diesmal Erzählfiguren, die die Geschichte des Palmsonntags darstellen: den Einzug Jesu nach Jerusalem. Bei Orgelmusik von Kantor i. R. Christian Glöckner sowie einer Andacht von Pfarrerin Milina Reichardt-Hahn kann man die Figuren in Ruhe betrachten und so in das Geschehen eintauchen. „Die Figuren sind mehr als nur Puppen“, sagt Pfarrerin Reichardt-Hahn.

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Aufgebaut werden sie von Antje Dittmar aus Heßles und Luisa Weyh aus Fambach. Antje Dittmar arbeitet seit vielen Jahren mit diesem kunsthandwerklichen Mittel und erklärt: Die Figuren sind beweglich, können verschiedene Körperhaltungen einnehmen und damit Stimmungen und Gefühle ausdrücken. Gesichter haben sie keine, sodass Platz bleibt für die eigene Phantasie; aber man kann sich gut vorstellen, was sie gerade wollen oder denken. Umso mehr, da sie mit passendem Beiwerk und naturnahen Kostümen ausgestattet sind. „Für Kinder und Erwachsene gibt es da viel zu entdecken“, sagt die Pfarrerin. Bis einschließlich Gründonnerstag bleiben die Figuren stehen. An Gründonnerstagabend wird die Jakobuskirche geöffnet sein von 17 bis 20 Uhr. Palmsonntag ist sie von 10 bis 12 Uhr geöffnet; da das Simultangebäude diesen Sonntag geschlossen bleibt, sind natürlich auch die Heßleser nach Fambach eingeladen. Den Mini-Gottesdienst aus Andacht und Orgelstücken gibt es am Sonntag ab 12 Uhr in diesem Beitrag wieder zum Anhören.

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